Qualitätsziele und PDCA-Zyklus
Jedes Qualitätsmanagementsystem überprüft und organisiert die Erreichung von selbstgesetzten Qualitätszielen. Das globale Qualitätsziel im Promotionswesen, dem sich das KIT bei der Entwicklung des Konzeptes zur Qualitätssicherung im Promotionswesen (QualityDoc@KIT) selbst verpflichtet hat, ist die "Höchste Qualität im Promotionswesen" zu erreichen. Dieses Ziel steht im Mittelpunkt des allgemeinen Qualitätskreislaufs (PDCA-Zyklus) für einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess.
Qualitätskreislauf (PDCA-Zyklus) im Promotionswesen:

Aus dem Anspruch der „höchsten Qualität im Promotionswesen“ wurden drei Hauptziele abgeleitet, die sich an den Empfehlungen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg orientieren, festgelegt im Eckpunktepapier: ▶ Qualitätssicherung im Promotionsverfahren: Baden-Württemberg geht voran (MWK 2013).
Den drei Hauptzielen wurden wiederum mehrere Unterziele zugeordnet:
(1) Transparenz und Qualität der Promotionsbedingungen stärken
- Datenlage über Promotionsverläufe und -bedingungen verbessern
- Prozesse optimieren und transparenter gestalten
- Dialog zwischen zentralen und dezentralen Akteuren sichern
- Übergreifende Qualifizierung von Promovierenden fördern
(2) Betreuungskultur für Doktorandinnen bzw. Doktoranden weiterentwickeln
- Betreuungsqualität sichern und verbessern
- Promotionserfolg bei angemessener Promotionsdauer sicherstellen
- Betreuungsleistung wertschätzen
- Qualität der Promotionsprogramme steigern
(3) Kultur der Promovierenden stärken
- Partizipation der Doktorandinnen und Doktoranden ermöglichen
- Vernetzung der Promovierenden untereinander fördern
- Leistungen der Promovierenden wertschätzen
- Konfliktlösungsmöglichkeiten anbieten